KiD_22_Freund*innen_der_Strasse

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00:00:17: Ich bin Dorf.

00:00:18: Der Podcast der Pfarreilieb-Frauen Bochum.

00:00:21: Hallo Holger!

00:00:22: Hallo Bertolt, herzlich willkommen.

00:00:25: Ja dir auch und besonders willkommen heißen wir heute Winfried Hortenecker.

00:00:28: Herzlich Willkommen Winfried.

00:00:30: Vielen Dank.

00:00:31: Schön dass ich da sein darf.

00:00:32: Ja finden wir auch.

00:00:33: Wir haben dich in zwei Teilen, in den ersten beiden Teilen des Podcasts eingeplant beim ersten Tal Dorfklatsch weil wir versuchen wollen unseren Podcast ein bisschen zu erweitern.

00:00:42: Holger ist ja so abgewandert aus der Pfareiliebe Frauen Und das bringt uns dazu, dass wir sagen, wir müssen auch größer denken.

00:00:48: Ja und vielleicht die Zukunft allgemein könnte natürlich dieses Geschehen aufbringen?

00:00:53: Ich glaube ja.

00:00:53: es ist sehr gut wenn wir so Buchen in den Blick nehmen und auch Wattenscheid und einfach da nach Themen rund um Kirchen irgendwie auf die Suche machen.

00:01:04: Winfried du hast ein paar unserer Podcast schon gehört!

00:01:08: Uns geht es nicht um eine Rückmeldung, sondern uns geht's um eine Planung.

00:01:12: Wir suchen neue Ideen für ein Podcast.

00:01:16: Blech, sage ich kurz einen Satz zu meiner Person.

00:01:18: Oh ja gerne!

00:01:18: Ich bin Pottnecker und ich bin ständiger Diakon in der Hofsteilverleihis am Vittern Paul.

00:01:23: Und habe mir als Diakone die Arbeit mit den Ausgegrenzen und Benachteiligten auf die Fahne geschrieben Und deshalb habe ich auf viel mit Leuten zu tun, die sich mit dem ähnlichen Thema beschäftigen und könnte mir vorstellen dass sie vielleicht interessant sein könnten für den Podcast.

00:01:38: Zum Beispiel der Herr Storch von der Telefonsetzungen Ola Diabun Der Krupprecht der Denbütschewagen mitbegleitet oder es gibt sehr interessante Leute in Christopharus Haus und im Haus Barbarlar Die sich mit Wohnungslosen befassen und denen Eingobdach geben.

00:01:54: Gibt viele Themen aus meiner Sicht die vielleicht dem Podcast auch mal gut tun könnten um aus dem reinen, binnenkirchlichen Thema ein bisschen rauszukommen.

00:02:03: Ja auf jeden Fall!

00:02:03: Ich glaube dass viele Dinge die du gerade genannt hast sind gar nicht so bekannt im kirchlichen Kreisen oder das klingt ja schon nach einer relativ großen

00:02:14: Landschaft die es so

00:02:15: neben den Gemeinden gegeben gibt?

00:02:18: Das ist dann auch mein Eindruck.

00:02:20: Es gibt allerdings auch in der Kirche ganz viel was nicht gesehen wird weil wir kann's oft wenn wir von Kirche sprechen einen relativ eingeengten Griff habe und dabei viele Sachen übersehen, obwohl sie auch in der Kirche schon da sind.

00:02:35: Ist christlich leben mittendrin dann für dich sozusagen Schritt in die richtige Richtung?

00:02:41: Das ist mit Sicherheit ein wichtiger Schritt und ein richtiger Schritt aber es ist nicht mein Schritt.

00:02:47: also der christliche Leben mitten drin muss organisieren wie die kirche auch in größeren zusammenhängen also auch auf stellebene funktionieren kann Und das ist aber nicht mein Thema.

00:02:57: Ich wusste mich darauf verlassen, dass es Fachleute gibt Leute die sich damit auskennen wie Kirche so in großen Organisieren werden kann.

00:03:04: Aber mein Weg ist der Weg mit den Menschen vor Ort und mit denen die da sind und die im ihrem Alltag ihr Glaubenszeugnis leben wollen und ich hoffe, dass sich das Beides ergänzt diese beiden Perspektiven.

00:03:14: bis jetzt habe ich einen ganz guten Eindruck Das beides möglich ist sowohl die grossen Strukturen neu zu organisieren als auch die menschen vor Ort weiterzubegleiten.

00:03:26: Ja, da hast du natürlich jetzt christlich-leben mitten drin wieder ziemlich hoch angesetzt in Sachen Strukturen.

00:03:32: Christlich Leben mitten drinnen heißt ja auch da wo du schon arbeitest also ist es doch irgendwie dein Thema.

00:03:37: aber das wollen wir nicht diskutieren.

00:03:38: ich wollte nur sagen der Anspruch von christlich lehmenden mittendrin ist ja auch unten was zu ermöglichen dazu sein und das zu organisieren.

00:03:46: Dann

00:03:46: will die gerne dabei.

00:03:47: Okay, super!

00:03:49: Wollt ihr alles mitgeschrieben?

00:03:51: Ich habe alles mit geschrieben Werther, du auch

00:03:53: Ja, ich hab's mindestens so im Zettel hier.

00:03:56: Ich habe wirklich alles mitgeschrieben, das sind spannende Themen und vielleicht ist der Podcast dann für die nächsten Monate gesichert und wir wollen also ein bisschen den Blick weiten nicht nur über so das ganz Binnenkirchliche hinaus sondern eben auf die ganze Stadt hin und da müssen wir noch überlegen wie das so weitergehen kann mit dem Podcast.

00:04:19: Ja, wir haben jetzt schon ein paar Anregungen.

00:04:21: Zum Beispiel bin ich ganz gespannt auf das Thema Wünsche wagen weil es mir völlig neu ist und Ich habe immer geglaubt, ich sei relativ gut informiert aber offenbar bin ich das nicht und haben auch noch ein gutes Feld vor uns.

00:04:32: Jetzt wissen die Leute vielleicht auch nicht was der Wünsch war.

00:04:35: Es kannst du vielleicht drei Worte dazu sagen?

00:04:38: Es gibt Menschen deren Lebensende sehr nahe ist und die noch einen letzten Wunsch haben, bevor sie in den sicheren Tod gehen.

00:04:45: Und es gibt eine Gruppe von Menschen, die denen diesen letzten Wunscht möglich machen wollen... ...und das nennt sich dann Wünschewaden.

00:04:53: Also kann ganz einfaches Beispiel sein, einer möchte noch eines letztes Mal zu seinem Lieblingsverein ins Stavion, dann fahren die mit dem dort hin oder er möchte noch einmal ans Meer, dann fahr'n die mit ihm dorthin.

00:05:03: Das ist für Leute, die so schwer krank sind dass sie bald sterben schwierig zu organisieren und hat auch ein großen Aufwand.

00:05:09: aber diese Wünschewagen macht das eben nicht möglich.

00:05:14: Jetzt merke ich gerade, dass ich das doch schon mal gehört habe, denn die Lokalpresse hat da schon mehrfach drüber berichtet.

00:05:19: also... Ich hatte nur diesen Ausdruckwünsche-Wagen nicht so oft aber ist sicher spannend!

00:05:24: Ich denke erstmal Dorf Klatsch war ja nicht richtig klatscht sondern war mir Planung schon beenden wir jetzt.

00:05:30: Wir machen ein bisschen Musik und gehen dann zu unserem heutigen Thema Das heißt Freunde der Straße oder du wirst vielleicht auch sagen, dass es gar nicht so heißen sollte.

00:06:10: Magst du vielleicht einmal so ein bisschen erzählen, was dich im Alltag umtreibt und was deine Arbeit in Peter und Paul überhaupt beinhaltet?

00:06:18: Deine Zielgruppe.

00:06:19: Und ich finde das ja ganz spannend.

00:06:21: Ihr tut es auch in der Kirche, oder?

00:06:24: Ja also als Diakon ist mein Aufgabenbereich ein ziemlich weiter.

00:06:29: Also ich bin zuständig für Taufenhochzeiten Beerdigungen Und habe meine liturgischen Aufgaben und auch meine Strukturaufgaben innerhalb der Pfarrei.

00:06:38: Aber als Diakon bin ich vor allem für die zuständig, die ausgegrenzt und benachteiligt oder gefährd sind.

00:06:44: Das sind in jeder Pfarerei andere oder an jedem Ort das andere.

00:06:49: Ich bin im Jahr zwei Tausend neunzehnt nach Bochum gekommen, hab gewechselt und kaum war euch hier kam Corona.

00:06:57: Da ist mir aufgefallen, dass alles zu war.

00:07:00: Es gab in der ganzen Stadt auch keinen Ort mehr wo man sich aufhatten konnte und als ich durch die Stadt gegangen bin wir besonders aufgefallen das dort Leute sind, die überhaupt keinen Platz waren.

00:07:10: Die Biblioklicken waren zu, die Passagen waren zu Geschäfte waren zu und man durfte nicht mehr zur Zweit auf einer Parkbank sitzen wenn man nicht miteinander verwandt war.

00:07:20: Und da sind mir die Leute auch gefallen, die da ziemlich hilflos herumgelaufen sind und keinen Wort mehr hatten.

00:07:27: Ich habe heute von der Warnungsmission gefragt mit denen ich schon sehr schnell sehr guten Kontakt hatte können wir dann nicht was machen?

00:07:33: Die Kopsteikirche ist sowieso offen und Corona dauert sicher nicht lang Für so zwei drei Wochen kümmert auf einmal in der Seitenkapelle den Katz aufmachen damit sich dort Leute aufwarten können für die sonst alles andere zugs.

00:07:46: Und gesagt getan mit Frau Sendhüner von der Bahnhofs-Mission haben wir uns sehr schnell geeinigt.

00:07:50: Unsere Props Ludwig hat zugestimmt, weil das sind ja sowieso nur ein paar Wochen.

00:07:54: Wir machen einfach diese Seitenkapelle in der Propsteilkirche auf die sogenannte Varienkapele.

00:08:00: Die Leute von der Banos Mission bringen Kaffee mit und vielleicht Brötchen von gestern, die die von Wickenburg gespendet kriegen.

00:08:06: Dann können Leute dort hinkommen und sich ein bisschen aufhalten.

00:08:09: und vor allem sie bekommen auch mal ein freundliches Wort und haben einen Ort, wo sie sein können.

00:08:15: Und haben das organisiert, dass da die Kirche offen ist.

00:08:19: Montag bis Freitag neun bis dreizehn Uhr.

00:08:22: Und die paar Wochen halten nehmen wir noch an jetzt?

00:08:24: Genau!

00:08:25: Und sie werden immer größer.

00:08:28: Anfangs in Corona-Zeiten hatten wir vielleicht pro Tag fünfzehn bis zwanzig Leute, die vorbeigekommen sind.

00:08:35: Wenn später kamen die Ukraine-Krise der Überfall Russlands auf die Ukraine und die Energiekrisi zusammenliegen.

00:08:42: Wir hatten mit einem Schlag dann vierzig Leute pro Tag, die vorbei kommen.

00:08:45: Das sind aber nicht mehr nur Leute von der Straße?

00:08:48: Nein!

00:08:48: Und im Moment sind es bis zu achtzig Personen pro Tag, die in die Sattenkapelle kommen.

00:08:53: In unser sogenanntes Kaffee Himmelreich und sie dort zumindest einen Moment auffalten wollen.

00:08:58: Und das Konzept ist so geblieben?

00:09:00: Die kommen dahin können was essen und kriegen ein freundliches Wort.

00:09:04: oder ist da inzwischen auch mehr?

00:09:06: Da ist inzwischen auf mehr aber das Konzept als solches ist gleichgeblieben.

00:09:09: Es geht darum einen Ort zu haben wo man einfach mal sein kann ohne ein Problem haben zu müssen Wo man sich aufwarten kann, wo man auch freundlich aufgenommen wird.

00:09:19: Wo man ein freundliches Wort bekommt und wo man sich hinsetzen kann.

00:09:21: Dann kommt kostenlos ein Kaffee oder ein Tee.

00:09:24: Und wenn noch was da ist wie gesagt ein Brötchen von gestern.

00:09:26: oder manchmal gibt es auch Kuchen.

00:09:28: Manchmal gibt's auch eine fünf Minuten Terwinne.

00:09:30: Im Winter kann man sich auffärmen und im Sommer zum Kühlen in die Kirche kommen so wenns draußen zu heiß wird und einfach einen moment lang Mensch sein.

00:09:39: Winter auch so Leute wie Holger und ich willkommen.

00:09:41: Auf

00:09:42: jeden Fall.

00:09:42: Ich meine das jetzt ernst nicht, weil ich dann eine Hunger habe oder so aber einfach um mal zu gucken da ist man da gaffer.

00:09:50: Das ist das Konzept.

00:09:51: alle sind Willkommen.

00:09:52: also die Korfstadikirche ist sowieso überraschend gut besucht.

00:09:55: Also sie ist ein touristischer Oldspot.

00:09:57: es gibt Sachen die in den Leiseführern drin stehen zum Beispiel der Taufstein oder solche Sachen.

00:10:04: Wir kommen also Touristen speziell in die Kirche und gucken sich die an Und die freuen sich auch.

00:10:08: Die kriegen auf eine Tasse Kaffee, können ein bisschen plaudern mit den Leuten sprechen und damit ergehen.

00:10:14: Es gibt viele Leute vom Elisabethkampenhaus, die kommen, auch Patienten oder deren Angehörige, die in der Kirche kommen zu beten... ...und für sie ist das auch gut wenn die dann wissen okay, wenn wir wollen, können wir dort auf einen Kaffe trinken und vielleicht auch ein bisschen erzählen... ...oder einfach nur da sein und einen Kaffeetricken und nichts erzählen müssen, ist auch ganz wichtig!

00:10:32: Oder eben Leute, die einfach vorbeikommen.

00:10:34: Jeder, der kommt bekommt was.

00:10:36: Also wir können sozusagen auch mit dem Podcast da vorbeikommen und mit den Leuten so ein bisschen quatschen.

00:10:41: Und ins Gespräch kommt

00:10:43: auf jeden Fall.

00:10:43: es gibt immer spannende Geschichten zu hören, da herrsich im Kopf.

00:10:48: Das schauen wir mal oder?

00:10:49: Ja ist ja nochmal ein neues Thema.

00:10:50: ja

00:10:52: jetzt überlege ich wie geht das denn zusammen mit der Gemeinde die sich da sozusagen nebenan trifft?

00:10:59: also wir treffen uns im gleichen Haus betreffen sie also sozusagen auch in der gleichen Bank.

00:11:04: Und die Besonderheit der Grobsteilkirche ist ja, da ist ewige Anbetung.

00:11:07: Sieben Tage in die Woche von morgens um acht bis abends um sieben kommen und es sind auch immer Leute da, die tatsächlich zur Anbetungen kommen.

00:11:15: Und am Anfang haben wir auch gefragt, klappt das denn so?

00:11:17: Die eine Seitenkapelle mit der Anbeten wie andere Seitenkappele mit dem Platz mit Kaffee hinreicht, das klappt sehr gut!

00:11:25: Also es kommen immer wieder auf Betende, die dann nachher oder vorher einen Kaffe trinken, um uns mit uns zu sprechen und sich dann vielleicht auch wieder zum Gewege zurückziehen.

00:11:33: Wir mussten allerdings viel lernen in dieser Zeit, was wir da hatten.

00:11:38: Vieles war auch lustig und für Mathieu nicht lustig.

00:11:41: Am Anfang war diese Marienkapelle nicht abgetrennt vom großen Kirchenlauen Und alle die kamen und dann Kaffee im Kaffe Himmreich gekommen haben sich auch in der Berndsenkirche verstreut und sicht dahingesetzt.

00:11:54: Es gab dann findige Leute die sich ein Tee geholt haben im Koffegenreich damals hieß das noch gar nicht so und wussten dann nicht wohin mit dem Teebeutel.

00:12:01: Und haben mal gesehen, super in der Kirchenback gibt es ja eine Arten oder ein Back.

00:12:05: Dann haben die da den Tee Beutel hingehängt.

00:12:08: Und dann, halb ich schon später war Gottesdienst, kamen die Leute zum Beten und vermahren den Hut Haken im Tee-Beutel Das ist natürlich nicht gut!

00:12:15: Da mussten wir lernen.

00:12:16: also wir müssten das abtrennen.

00:12:17: Kaffee um Tee und Prötchen gibt's nur in der Kapelle und im großen Kirchendewarmen wird nicht gegessen getrubben.

00:12:23: Und das mussten wir sogar so stark trennen, dass wir die Glaswand einziehen mussten und dann auch zu sagen okay das ist jetzt auch räumlich getrennt durch die Glaswand.

00:12:33: Was wir auch lernen mussten wenn die Leute in der ganzen Kirche sitzen ist die Kirche relativ dunkel und wenn man reinkommt sieht man nicht wer da sitzt.

00:12:41: oder war am Anfang des vor allem für ältere Damen ein bedrohliches Gefühl, dass da in der ganzem kirche so Gestaltungsheißen diese nicht einfach gekommen.

00:12:49: Wir mussten lernen, okay trotz Energiesparen das Licht muss anbleiben.

00:12:53: Vor allem im hinteren Bereich damit man sehen kann wer da sitzt.

00:12:57: und dann war es auch für die wieder gut in die Kirche kommen zu können ohne Angst haben zu müssen dass sie damit gestalten zusammen schreffen wie sie nicht haben wollen sondern Sie konnten gut rein und auch wieder zum Gebet kommen.

00:13:10: also wir wussten schon auf bisschen Lernen wie wir das machen.

00:13:14: Ja, total interessant.

00:13:15: Kannst du noch ein Satz darüber sagen wie ihr das finanziert?

00:13:17: Du hast es vorhin schon gesagt Wickenburg spendet was also übergebliebene Brötchen oder ähnliches aus kostet ja auch Geld.

00:13:23: Vorhin hast du auch gesagt wir haben eine Glaswand eingezogen.

00:13:26: Also die Glaswand hat die Pfarrer gezahlt.

00:13:28: da bin ich sehr nanntbar.

00:13:30: Alles andere ist entweder Aufgabe der Bahnhofsmission Das Kaffee Himmelreich ist Zweistelle der Bannhofs Mission weil im Bahnhof diese Arbeit nicht mehr gemacht werden kann.

00:13:41: Der Raum der Bahnhofsmission im Bahnhof ist viel zu klein und diese Beratung oder die Zuwendung zu den Menschen, die sich um dem Bahnhof herum sammeln gehört zur Bahnhofsmission dazu und das ist abgesignet dass diese Arbeit bei uns in der Seitenkappele stattfindet.

00:13:57: Und wir sind fest eingebunden in des Wohnungslosen-Hilfekonzepts der Stadt Hochum.

00:14:01: da kriegen wir zwar kein Geld aber wir werden beim Gizekonzept und beim Kenntekonzept der Stadt immer mit bedacht.

00:14:07: Also im Sommer werden Sonnenschutzmittel und Kappen und Zochiersachen verteilt.

00:14:13: Und im Winter bekommen wir auch dann Mittel zur Verfügung, die wir da auch an die Obdachlösen und Bohrungslosen verteilen könnten, die vorbeikommen.

00:14:20: Ja super!

00:14:20: Dankeschön.

00:14:21: das war quasi so der erste Teil dass du uns erzählt hast was ihr da alles in der Propstein macht.

00:14:26: Wir wollten uns auch unterhalten darüber wie wir alle unsere Hörer wie ihr selbst mit Leuten von der Straße auf die Strasse umgehen.

00:14:35: Du hast vorhin schon erwähnt, man fühlt sich manchmal unwohl.

00:14:38: da sitzen plötzlich Leute die kennt man nicht.

00:14:40: womöglich riechen die auf was straß ist das ja noch mal unangenehmer oder?

00:14:44: Da werden wir so häufig angequatscht und Die meisten leute wissen gar nicht wie man mit diesen menschen umgehen soll.

00:14:51: Ja es ist auch tatsächlich schwierig.

00:14:56: wenn ich als passants durch eine fremde stadt gehe dann ist anders als wenn ich Diakon durch meine Stadt gehe, das ist etwas anderes.

00:15:05: Wenn ich als Diakone durch die Stadt gehe muss sich immer die Gesamtheit im Blick halten.

00:15:11: wenn nicht einfaches Passant durch die Straßen gehe darf wie viel freier entscheiden was ich machen möchte und was ich nicht machen möchte

00:15:18: heißt dass auch die Leute kennen

00:15:19: dich natürlich.

00:15:20: alle kennen mich.

00:15:24: In jeder Stadt kennen alle Leute, alle die zuständig sind.

00:15:28: Wenn die Leute kommen und betteln und sagen sie wissen nicht wo sie übernachten oder was kriegen das ist stimmt nicht.

00:15:33: Alle diese Leute wissen ganz genau wo es etwas gibt und was sie wohlkriegen und sie wissen ganz auf wer denen was gibt und wer nicht.

00:15:40: Und die kennen auch alle die nötigen Städte.

00:15:42: Es gibt in Bochum ein sehr gutes Netzwerk für Rundenschutze.

00:15:47: Also Bodo kennt z.B.

00:15:49: jeder eine sehr gute Einrichtung, die sich kümmern und die auch immer als Anlaufstelle da sind.

00:15:54: Die Wattenscheid der Tafel gibt es sehr gute einrichtungen, die auf immer für Wohnungslose da ist Und auch in Notfällen eingreifen kann.

00:16:01: Es gab natürlich die offiziellen Stellen das Flietner Haus Als Nordschlafstelle Händertenstraße als Tagesaufenthalt Und andere Einrichtungen.

00:16:10: Das Amt fürs Soziales im Bochum ist sehr gut aufgestellt Also es sein sehr gutes Netzwerk Für Wohnungsloser und Oblachlose, die es im Bochen gibt.

00:16:17: Jetzt ist das dann so, wenn mich jemand anspricht, dann erzählt er mir eigentlich einen vom Pferd mit dem was er mir da auftischt.

00:16:25: Ja.

00:16:25: Wenn ich das ein bisschen provozieren formulieren darf, dann ist es sein Geschäftsmodell.

00:16:30: Also vielleicht hilft das, wenn wir das so anschauen dass es jemand der ein Geschäfts-Modell hat und er will mir ein gutes Gefühl verkaufen für ein Euro oder zwei Euro Und diese Person kann das.

00:16:43: Hat es gut drauf, ist entsprechend ausstaffiert und hat sich entsprechend hergewichtet dass dieses Geschäftsmodell funktioniert.

00:16:50: Und um jener von diesen Leuten hat auch ein eigenes Geschäfts-Modell was für ihn gut funktioniert Und ich bin dann frei, ob ich mich auf dieses Geschäftsmodell einnasse oder nicht.

00:17:00: Genauso wie beim Eiswagen vorbeigehe und Freibit ob ich den Eis kaufe oder nicht Oder ob ich bei Bäcker vorbei gehe und mir einen Brötchen bohle oder nicht Da kann ich als Passante entscheiden.

00:17:09: Lass'ich mich auf das.

00:17:10: ein Kauf mir für ein Euro ein gutes Gefühl und er hat dann dieses Geschäft gemacht und ist erfolgreich gewesen in diesem Fall.

00:17:18: Das haben jetzt so eine sehr nüchterne sachliche Sicht oder also so viele Leute Bei dem ist halt auch eher mit, wie soll ich sagen Angst oder zumindest Unsicherheit verbunden wenn jemand so auf sie zukommt.

00:17:35: Viele drehen sich sofort weg?

00:17:36: Richtig!

00:17:39: Ich hoffe dieses Bild von einem Geschäftsmodell erleichtert das bisschen und nimmt ein bisschen die Angst weil mehr ist es nicht.

00:17:46: Ich gebe mir einen Euro und das ist mein Teil an zu einer Geschäfte Und dann habe ich mal eins bezahlt und hab was bekommen und kann weitergehen.

00:17:54: Mehr Verpflichtung ist da nicht.

00:17:55: Genauso wie bei Eiskaufen habe ich auch nicht mehr Verpflichtung.

00:17:59: Ich gehe hier nicht auf mein Eis und ich kriege mir halt alles um Bezahl

00:18:02: dafür.".

00:18:02: Und genauso kann ich demjenigen, der mich anbettelt oder der mir eine Bodo verkauft, die kann ein Bodo kaufen... ...und dann haben wir dieses Geschäft abgewickelt und ich kann wieder gehen!

00:18:11: Mehr brauche ich nichts, mehr ist es nicht.

00:18:13: Ja jetzt haben wir als Podcast, als Küstenmenschen ja auch immer die Idee, wir wollen den Menschen was Gutes tun.

00:18:20: Und wenn ich jetzt höre, dieses Geschäftsmodell, da lüge ich mich erst mal an.

00:18:23: Ich habe es schon einmal so gemacht, dass ich weiß... Dass ich gesagt hab', ich weiß die Übernachtung kostet nix im Fliednerhaus aber ich geb dir oder Ihnen trotzdem den Euro.

00:18:32: Ist das eine ehrliche?

00:18:34: Also ehrlich war das!

00:18:35: Aber ist das ne passable Lösung?

00:18:36: Ist der Eis vollkäufer-ehrlicher?

00:18:38: Ja!

00:18:40: Er verspricht mir auch irgendwas.

00:18:41: und ob seine Zeitegeschichten, die er meistens zählte, stimmen über die Inhaltsstoffe und so weissig haben muss sich nicht auch darauf verlassen.

00:18:48: Okay, jetzt gehe ich aber noch einen Schritt weiter.

00:18:50: Ich hatte ja dieses mit dem Christenmenschen gesagt, ich will dem ja sogar helfen und jetzt kauft er sich Drogen davon?

00:18:55: Habe ich ihm auch nicht geholfen oder?

00:18:58: Da muss ich zwei Antworten drauf geben.

00:19:00: Du

00:19:00: hast wenigstens gezögert hier.

00:19:03: Also die erste Frage ist was hilft überhaupt?

00:19:06: Die musst du erst mal zurücksterren.

00:19:08: Und die zweite Sache gerade wenn wir sagen das es ein Geschäftsmodell dann geht mich nichts an was der mit dem Geld macht.

00:19:14: Wenn ich meine Arztrechnung zahle, schreibe ich ja auch nicht unter bitte nicht versaufen oder bitte keine Kreuzfahrt von machen und die Umwelt verbesten.

00:19:22: Sondern demjenigen, indem ich meine Rechnung bezahle den schulde ich das Geld und dann bezahl' ich und dann habe ich das nie mehr in der Hand was er damit macht.

00:19:31: Und wenn ich eine Wohnung schoße oder einen Bettler auf der Straße Geld gebe ist es auch seine Verantwortung was er mitmacht.

00:19:36: Das geht mich nichts mehr an sondern das ist eher übergriffig.

00:19:40: wenn ich sage er soll nur bestimmte Sachen mit dem Geld machen?

00:19:43: warum?

00:19:44: Erlaube ich mir das bei denen plötzlich zu sagen, Ich will bestimmen was du mit deinem Wert machst.

00:19:48: Wo ich das vor anderem sehr verständlich nicht mache?

00:19:51: Ich glaube dass aber schon ein echter Wechsel der Sichtweise.

00:19:56: Also weil dieses Helfen was wir normalerweise im Blick haben ist natürlich schon ein bisschen von oben nach unten und hat also wenn ich das so höre wenig Respekt für den Menschen der da vor mir steht.

00:20:10: Der ja eigentlich auch selber entscheidet genauso wie ich das für mich beanspruchen würde.

00:20:17: Ja, jetzt fau ich auch zu dass so vernünftige Sachen mit deinem Geld machen.

00:20:20: Vielleicht nicht immer.

00:20:22: Vielleicht habe ich auch schon den ein oder anderen Euro versoffen aber war meine Entscheidung.

00:20:27: Ist das denn also?

00:20:28: du würdest sagen es ist gut wenn das auch so praktisch von uns als... Ich weiß gar nicht wie ich das nennen soll.

00:20:40: eigentlich ist ja eine Selbstverständlichkeit dass jeder Mensch für sich Entscheidungen trifft und sein Leben irgendwie gestaltet, aber das gilt auch für alle auf der Straße.

00:20:50: Gerade für die sollte es für uns als Christen ein Anliegen sein dass sie als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft anerkannt werden oder auf den Weg dahin kommen als vollwärtigen Mitglieder unsere Gesellschaft anerkannt werden zu können.

00:21:04: Das nennt man in den Fakas immer Teilhabe.

00:21:08: Die Teilhaube ist bei uns ganz wichtiger Begriff jeder soll die Möglichkeit haben alles an der Gesellschaft mitmachen zu können, was er mit machen will.

00:21:17: Und da gibt es ganz viele Aspekte die für jeden von uns wichtig sind... ...für jeden unterschiedlich aber viele Aspekte.

00:21:25: und wenn wir hellwürdig durch die Straßen gehen fährt uns auf wie viele Leute von wie vielen Aspekten der Teilhabe ausgeschossen sind.

00:21:34: Also ein grünes Beispiel ist dass wir nicht barrierefrei sind.

00:21:38: Die Rollstuhnfahrer sind so in ganz vielen Bereichen ausgeschossen Und das sollte uns als Christen eigentlich angehen und sagen, wir sind mit dafür verantwortlich dass möglichst viele Bereiche barrierefrei werden.

00:21:52: Für Wohnungslose ist es noch viel mehr dieses Thema oder für Menschen die nicht genügend Geld haben noch mehr Thema, dass die Aufgrund dieser Tatsache von vielen Bereichen unserer Gesellschaft ausgeschossen sind.

00:22:04: Aber wie unterstellen ja eigentlich immer?

00:22:06: Oder wir glauben zu wissen was besser wäre für diese Menschen also ein Wohnsitz?

00:22:12: Da regeln wir jetzt ein, arbeiten natürlich und jetzt könnte man nochmal weiterspinnen.

00:22:16: Und eigentlich würden wir das ja gerne haben oder hätten es gerne wenn die gar nicht auf der Straße wären sondern ganz woanders.

00:22:22: wie gelingt denn Teile aber auch auf der Strasse?

00:22:24: Oder ist da ein Schatten dasein was gesellschaftlich sogar notwendig ist?

00:22:29: vielleicht haben wir eine völlig falsche Einschätzung zu diesen Menschen.

00:22:33: Also in unserem Land ist es gesetzlich bisschen brutal geregelt.

00:22:38: da hat jeder das Recht auf Verwahrlosen.

00:22:40: Das klingt sehr schlimm.

00:22:42: Da

00:22:42: steht das hier irgendwo echt?

00:22:43: Das steht so.

00:22:44: Ich kenne den Paragrafen nicht, aber ich werde immer wieder darauf hingewiesen, dass jener Match ein Recht auf verwahrlosem Haar.

00:22:51: Wer also verwahrlosen will darf es!

00:22:54: Aber gleichzeitig sollte jeder das Recht haben aus der Verwahrlosung herauszukommen und das ist nicht einfach.

00:23:00: Und das sind Gewürden sehr groß... ...und auch deshalb kommen wir zurück zum Kaffee Himmelreich.

00:23:05: Warum machen wir das so auf diese

00:23:07: Maße?!

00:23:08: Weil viele Menschen, die zu uns ins Café Himmreich kommen sind von unserem Sozialstaat enttäuscht.

00:23:14: Obwohl unser Sozialstaats das Beste ist was wir machen werden.

00:23:19: und da stimmt irgendwas nicht dass wir auf der einen Seite sagen unsere Sozialstaate ist das beste der ganzen Welt und gleichzeitig sagen es gibt so viele Menschen die davon enttäuscht sind.

00:23:29: Und wie kommt es?

00:23:31: Also Wir haben in Deutschland für jeden ... die jedes Thema eine Beratungsstelle.

00:23:35: Es gibt praktisch nichts, wo es nicht ne Beratungstelle und eine Hilfestellung gibt... Also das ist wirklich vorbildlich!

00:23:41: Egal was ich habe, welche Krankheiten ich habe... ... welche Probleme, welche gesellschaftlichen Problemen es gibt für alle diese Themen und Neberatungsstellen.

00:23:49: Aber es gibt keiner der mir sagt woher er ist.

00:23:54: Ich wartete die ganze Zeit auf das Arbe, ich dachte so toll ist es doch gar nicht bei uns.

00:23:58: Doch!

00:23:59: Es ist wirklich großartig.

00:24:00: wir müssen das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen und mal durchschauen wo es überall Beratungsstellen und für Basses alles Beratungstemm gibt.

00:24:08: Und daneben gibt es auch noch mindestens so viel Sämsthilfe gucken oder sogar noch viel mehr.

00:24:13: Es gibt einen eigenen Sämthilfee Atlas für Wurrung Unendlich viele Selbstfind-Vergruppen genannt sind.

00:24:20: Also das ist wirklich toll, was es hier alles gibt!

00:24:22: Und jetzt würdest du sagen die Leute, die das nicht in Anspruch nehmen?

00:24:25: Die haben das Recht darauf, dass nicht in den Anspruch zu nehmen obwohl sie's aus unserer Sicht ja bräuchten.

00:24:30: Ja also... Das ist die andere Seite, was die brauchen sollten die selber entscheiden und was die wollen sollten die selbst entscheiden.

00:24:38: Und das ist auch immer wieder so eine Sache.

00:24:41: Wir werden relativ vielleicht übergriffig, dass wir meinen zu wissen, was für die anderen gut ist.

00:24:46: Das meinen wir nicht nur bei den Wohnungsschurs und so, sondern es meinen auch bei den Eltern für die Kinder.

00:24:50: Oder meinen wir für unsere Eltern Großeltern.

00:24:52: Meinen wir über zu wissen was für die anderen besser ist?

00:24:55: Das ist so irgendwie in uns kundgelegt dass wir das wissen.

00:24:58: Aber vielleicht macht uns das ein bisschen gelassener wenn wir den anderen selber entscheiden lassen Und vielleicht hilft das dem dann auch wesentlich besser Wenn man ihm das zutrauen dass die Person auch selber entscheiden kann.

00:25:13: Viele aber sind aus dem System herausgefallen, weil zum Beispiel eine Beratungsstelle für Wohnungslose hat nur Dienstags von zehn bis zwölf auf.

00:25:22: Wenn ich jetzt auf der Straße lebe, dann habe ich keinen Kalender und keine Uhr, dann sieht jeder Tag gleich aus, dann weiß ich nicht mal wo Sonntag ist – wie soll ich wissen wann Dienstags zehn bis zehn Uhr ist?

00:25:33: Und dann, ich sort Dienstags, zehn bis zwölf Uhr zu der Beratungsstätte.

00:25:36: Da gehe ich einmal hin und habe vielleicht super Glück!

00:25:38: Es ist gerade Dienstag zwischen zehn und zwölft Uhr... ...dann ist sie aber trotzdem zu weil der Sozialarbeiter gerade Urlaub hat oder sofort gelungen oder ist krank beurwas.

00:25:48: Dann probiere ich das einmal und wenn ich es dann vielleicht noch ein zweites Mal geschafft habe ausgerechnet Dienstag Zwischen zehn und Zwölf-Huhr da hinzukommen, dann ist er wieder nicht dauerhaft kein Zeitförmig ohne er ist doch nicht zuständig.

00:25:59: Und dann fliege ich relativ schnell aus dem System raus und bin frustriert, weil es nicht genungen ist die richtige Stelle aufzufinden.

00:26:07: Deshalb sind für uns in Kaffee Hühnreich das ganz wichtig erst mal wieder ganz neu Vertrauen zu bekommen.

00:26:13: Also jeder darf kommen ohne ein Problem hatten zu müssen.

00:26:17: Erst wenn ein gewisses Vertrauen da ist, kommen wir ins Gespräch Und dann können wir schauen, was ist überhaupt das Thema?

00:26:23: und wir stellen fest es gibt ganz viele Themen gleichzeitig.

00:26:26: Sie sind immer dazu Strauß von Problemen die da zusammengekommen sind.

00:26:30: Und dann nehmen wir uns Zeit um gucken mal welches steckt denn jetzt als erstes an?

00:26:34: Was möchtest du als erststes lösen?

00:26:36: Und dann gucken wir wo ist die richtige Stelle dafür und begleiten die Personen auch ob dann die wirklich ankommt und ob das da wirklich hilft.

00:26:43: Das ist ein Prozess der braucht ziemlich lange, braucht ziemlich viel Zeit und viel Geduld und viel Vertrauensvorschuss.

00:26:50: Und das ist die Arbeit, die wir im Kaffee im Bereich machen und für die wir uns auch viel Zeit nehmen weil wir sie sich auch nehmen können.

00:26:56: Das ist ein Luxus den andere Stellen nicht haben.

00:27:00: Ist es denn auch Kirche?

00:27:03: Aha!

00:27:05: Das ist genau die Frage.

00:27:07: Es ist die Mitte von Kirchen.

00:27:09: Ich bin mir sicher.

00:27:11: also Du hast natürlich die Frage in der Absicht so gestellt Weil du weißt dass ich ja dann entdecke gehe wenn es heißt Also Die Arbeit mit diesen Menschen sei gar nicht Kirche, das stimmt nicht.

00:27:22: Wir haben ein bestimmtes Bild von Kirche.

00:27:24: Das hat sich irgendwie ins Ei gebrannt und wir sehen eine bestimmte Formen von Kirchturm, wir sehen bestimmte Vormen von Gottesdiensten, wir hören bestimmte Klänge, bestimmte Musik... ...wir sehen bestimmten Farben und das macht für uns das Bild von kirche aus.

00:27:39: Und da kommen ganz viele Bereiche nicht vor!

00:27:42: Und in meinem Anliegen ist es schon dieses Bild vom Kircher bisschen aufzubrechen und wieder neu darauf hinzuführen dass der Umgang mit den Menschen die Mitte der Kirche ist die Steine und nicht bestimmte Formen von Krängen oder Farben.

00:27:56: Besonders,

00:27:57: vielleicht mal erinnern was dieser Jesus von Azaret gemacht hat.

00:28:01: Dessen Hauptaktivitäten fanden ja auch nicht in Kirchengebäuden statt.

00:28:05: Und der hat nicht Mitgliedsausweise verteilt um das so zu sagen?

00:28:08: Ich hatte mich auf Postel hätten welche gehabt oder so und ich wäre nur an Männer gegangen aber das ist jetzt unsachlich.

00:28:15: Winfried Danke dass du uns so viel erzählt hast.

00:28:18: wir sind ja jetzt im Grunde zum Schluss wieder zum Himmelreich gekommen Das Stolzte.

00:28:22: neben den vielen interessanten Dingen finde ich, dass wir so viele neue Themen aufgedeckt haben mit denen wir uns auch beschäftigen können.

00:28:29: Und natürlich hast du uns nicht umfassend und für alle Lebenslagen jetzt erklärt wie wir mit diesen Menschen über die wir geredet haben umgehen können.

00:28:37: aber ich nehme mit Geschäftsmodell.

00:28:40: das finde ich wirklich bedenkenstwert.

00:28:42: Ich muss mal gucken ob ich mich mit dem Begriff anfreuen kann Aber ich nehme den erst einmal mit Und ich glaube, ich nehme auch mit Quatschen Leuten nichts Falsches auf.

00:28:49: Entweder du gibst den Geld oder du gibts gegen keinen Geldpunkt und nix anderes... ...und nicht mehr mit.

00:28:55: Ich komme mal im Café hin und reiche vorbei.

00:28:57: Herzlich willkommen!

00:28:58: Vielen Dank dass ich da war.

00:28:59: Und bläckste Anblickung doch?

00:29:01: Guck mal Vorpatt was bei dir so alle stattfindet Eigentlich gar nicht, gibt traditionelle Kirche es aber trotzdem Vorrat da ist.

00:29:07: Wie viele Ehrenamtliche es gibt die sich einsetzen für den Menschen?

00:29:11: Für den Stadtteil oder für die Leute in der Umgebung und die so viel Gutes tun Und dann immer noch auch dann manchmal mit den Vorurteilen legen müssen Die sind ja eigentlich gar nicht wichtig.

00:29:20: Kirche dabei machen sie die eigentlich wichtige und wichtige Arbeit.

00:29:24: Ja von mir ganz herzlichen Dank.

00:29:26: Ich finde das letzte ist wirklich eine Anregung die uns auch In eine gute Zukunft führen könnte Das heißt in einer Veränderung die uns vielleicht so wie du vorhin gesagt hast, ein bisschen an den Ursprung zurückbringt.

00:29:39: An das was Jesus so getan und getrieben hat.

00:30:12: Spannend oder Bertolt?

00:30:13: Ich fand es wirklich wohl!

00:30:15: Auf jeden Fall sowohl thematisch als auch was unsere zukünftigen Themen beim Podcast angeht.

00:30:20: Ja

00:30:21: ist irgendwie schon sehr anregend und vieles von dem kann ich mir vorstellen.

00:30:26: was soll es in Zukunft mal thematisieren?

00:30:30: Ja, kann ich mir auch.

00:30:30: Ich finde auch spannend dass sich dieser Blick was heißt christlich leben dadurch durchaus verändert.

00:30:36: also ich sage mal raus aus der kirche heraus aus dem gebäude

00:30:41: ja oder also ich finde es halt eine öffnung.

00:30:44: kirche ist nicht nur irgendwie Gottesdienst sondern betrifft ganz viele dinge die viele Auch in buchum schon ganz selbstverständlich tun ohne dass wir das wahrnehmen vor allen Dingen eben nicht als kirchen.

00:30:55: ja also wir blandern.

00:30:58: Jetzt sind wir aber beim Witzzeuger.

00:30:59: Welchen hast du uns denn rausgesucht?

00:31:00: Ich habe gerade keinen raus gesucht, aber du hast einen rausgesuchten und den finde ich eigentlich ganz gut.

00:31:05: Also jetzt

00:31:06: schieß

00:31:06: los!

00:31:07: Ich meine, du wolltest anfangen...

00:31:08: Nein, absolut nicht!

00:31:12: Hast

00:31:13: du was getrunken heute?

00:31:14: Nein

00:31:14: noch gar nicht.

00:31:16: Also ich erzähle den zwei Männer arbeiten auf der Straße und ein Passant kommt vorbei.

00:31:21: Der beobachtet das Ganze.

00:31:23: Der erste Freund, zwei Männern gräbt ein Loch.

00:31:26: Kurz darauf kommt der zweite hinterher und schüttet das Loch wieder zu.

00:31:30: Da wundert er sich natürlich und sagt zu einem der Arbeiter, sagen Sie mal warum graben sie Löcher die gleich wieder zugeschüttelt werden?

00:31:38: Der Arbeiter antwortet

00:31:40: also wissen Sie normalerweise sind wir zu dritt...der Dritte setzt die Bäume ein aber der ist heute leider krank.

00:31:47: Ja also zumindest die Arbeitseinstellung der zwei stimmt ja ne?

00:31:51: Ja auf jeden Fall.

00:31:52: Also für die Arbeit-Einstellungen tendenziell schon super und vielleicht kann man auch kirchlich da über so Arbeitseinsätze nochmal nachdenken.

00:32:33: Holger, schönen Dank, dass du wieder mitgemacht hast bei Kirche im Dorf!

00:32:36: Ich glaube war die zweinzwanzigste Folge?

00:32:40: Ja ich

00:32:43: bin ganz beindruckt heute.

00:32:44: Zweiundzwanzige Folgen okay.

00:32:46: Dir auch ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen.

00:32:49: Du hast ja heute noch den größten Teil, du hast ja alles vorbereitet.

00:32:53: Auch dafür ganz herzig ein Dank.

00:32:55: Ja, kerngeschön.

00:32:56: Aber auch herzlichen Dank an Winfried Rottenecker für seine Beiträge hier und an Christian Devers für die Musik.

00:33:05: Ja beiden werden es.

00:33:05: herzlichem Dank.

00:33:07: Tschüss bis zum nächsten Mal!

00:33:08: Und wenn ihr Rückmeldungen an uns habt oder uns eure Meinung sagen wollt gerne unter kircheimdorf einwort et farei-liebfrauen.de.

00:33:23: Oder schickt mir Sprachnachricht entweder an dieselbe E-Mailadresse oder

00:33:33: an.

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