Kirche im Dorf_21_KiD_geht Uni
Shownotes
Holger und Berthold besuchen den Studierendenseelsorger Stefan Wiesel und erfahren Dinge vom Wandel, die auch der Stadtkirche helfen könnten.
Transkript anzeigen
00:00:11: Kirche im Dorf.
00:00:12: Der Podcast der Pfarei liebt Frauen Bochum.
00:00:15: Hallo Wertheus!
00:00:16: Hallo Holger, schön dass wir wieder zusammen sind.
00:00:18: Ist kirche im dorf einundzwanzig?
00:00:21: Wahnsinn.
00:00:21: ne, einund zwanzig Folgen ich dachte am Anfang nicht gedacht
00:00:26: und denke rein lautend deutlich sprechen unsere Hörer wollen uns verstehen immer jetzt bist du ja in Wattenscheid gelandet und trotzdem machen wir zusammen noch diesen podcast hat freut mich ehrlicherweise ganz besonders.
00:00:37: ihr habt mich auch super.
00:00:39: Also geht's rein, in Medias Rees sagt man glaube ich.
00:00:42: Wir haben ein Dorfklatschen nur ganz klein bisschen weil wir heute ein bisschen längeres Thema haben.
00:00:45: unser Thema heute ist Campussegen oder Studierenden Seelsorge?
00:00:51: Ja
00:00:51: das Wort konntest du nicht sagen.
00:00:53: Ich bin ganz dankbar dass du das gesagt hast aber auf jeden Fall wird Stefan Wiesel bei uns sein.
00:00:58: der ist nämlich der studierende Seelsorger im Bistum Essen.
00:01:01: Guck mal, da war es schon lernfähig.
00:01:03: Ich
00:01:03: habe mir das aufgeschrieben
00:01:04: und liebe Leute, das stimmt!
00:01:06: Der hatte sich ja aufgeschrien.
00:01:08: ich kann das sehen ihr nicht okay?
00:01:10: vielleicht sollten wir euch bei Dorfklatsch kurz mitteilen dass wir durchaus Feedback bekommen haben zum letzten Podcast.
00:01:17: der ging ja darum Jesus für uns gestorben.
00:01:21: Genau Wir haben unterschiedliches Feedback gekriegt Einmal etwas kritisch so ein bisschen angemerkt dass da eventuell eine Seite fehlen
00:01:30: würde,
00:01:31: eine Sichtweise sozusagen.
00:01:33: Den müssen wir noch mal ein bisschen auf die Spur gehen und mal schauen was das gibt.
00:01:36: Ja und waren zwei drei auch recht positive?
00:01:39: Die sich bedankten haben, dass sie gerade zu Herr Freitag durch diesen Podcast nochmal einen neuen Blick gekriegt haben und sich dafür darüber wirklich gefreut haben.
00:01:48: Und ich finde bei dem Thema muss man sicher nicht unbedingt komplett einig werden.
00:01:53: es kann ja durchaus verschiedene Wege geben.
00:01:57: Gut, also eigentlich reicht uns das schon mit Dorfklatsch glaube ich.
00:02:01: Wir gehen rüber zum Stefan Wiesel dafür müssen wir nach Querenburg
00:02:06: und
00:02:06: ja und dafür haben wir das Gespräch während wir Kurzmusik spielen fliegen darüber
00:02:12: bis
00:02:13: gleich.
00:02:26: Hallo Stephan!
00:02:27: Hallo Holger!
00:02:28: Ja schön dass wir heute bei dir hier im Campus Segen zu Gast sein dürfen.
00:02:32: Wir haben einen wundervollen Ausblick auf die schöne Rohruniversität und die Gebäude so rings herum.
00:02:38: Brutalismus pur.
00:02:39: Ja, aber für dich irgendwie doch ein kleines Stückchen zu Hause oder?
00:02:44: Durchaus!
00:02:45: Ich fühle mich hier wirklich Zuhause, aber eben nicht nur in Bochum weil ich als Hochschulseelsorger ja nicht nur für Bochun zuständig bin sondern verrückterweise für dreizehn Hochschulen mit Dreiundzwanzig Standorten zwischen Bochrum und Duisburg.
00:03:00: Also das hört sich nach viel Rumreiserei Im Grunde nach einem ziemlich unübersichtlichen Arbeitsumfeld an, oder?
00:03:08: Durchaus.
00:03:09: Deswegen wohne ich auch gar nicht erst als Seelsorger im Wurm sondern in Essen in der Mitte damit ich zumindest die Wege etwas besser organisiert.
00:03:16: kriege und schaue mit dem Team wo gerade sich was ereignet und wo wir präsent sein können.
00:03:24: Wenn ihr jetzt mal so in einem Satz sagen müsstest Was machst du als Hochschulseelsorga?
00:03:30: Ich mache als Hochschulsehersorge ganz viel und verschiedenes.
00:03:33: Wir sind als Campus sehen erst mal dafür, dass es Studierenden gut geht und das kann ganz unterschiedlich sein.
00:03:38: also von meiner Profession als Priester her bin ich erstmal für Seelsorge da und gucke auch da wieder, dass es Studierenden gut geht.
00:03:45: Das kann der Klassiker sein von können wir mal eben reden.
00:03:48: das kann aber auch sein wie kann Glaubenskommunikation digital oder mit irgendwelchen Werbemitteln im Ruhrgebiet funktionieren?
00:03:55: Oder ich gucke mit anderen Partnern an den Hochschulen was sind denn Bedarfe?
00:04:01: wo brauchen Studierende Unterstützung?
00:04:04: wer hat Lust verrückterweise mit katholischer Kirche zusammenzuarbeiten?
00:04:07: Wir kommen mal zu dem Begriff, wie ihr euch nennt Campus Segen.
00:04:10: Ist ja nicht bisher so viel gesagt Hochschulseelsorge?
00:04:13: Ich als Seelsorger und so weiter.
00:04:14: aber Campus Seigen hört sich ja schon ein bisschen anders an.
00:04:18: Genau Campus Seegen hat die Idee dass Campus eben das Wort ist was für Hochschulen steht.
00:04:24: Und Segen meint halt gutes Sagen oder Zeichen des Guten sein.
00:04:30: und genau darum geht es.
00:04:31: wir wollen sowohl der Welt der Studierenden etwas Gutes sagen, aber auch mit Studierendem auf diesem Campus das Gute finden.
00:04:41: Oder es uns manchmal auch von Studierende zeigen lassen also was da auch an Forschung und Lehre läuft, aber ook ein Lebenswachstum da ist.
00:04:49: Und muss man dazu katholisch sein?
00:04:53: Also ich gucke natürlich katholisch, aber ich weiß gar nicht wie kathologisch gucken gewirklich... Du
00:04:57: hast vorhin sowas gesagt mir, katholitischer Kirche in Berührung oder so.
00:05:00: Ich sage immer, Campus Segen ist von der Katholischen Kirche bezahlt.
00:05:04: Aber ansonsten interessiert mich eigentlich erst mal nicht, wenn Menschen in Not zu mir kommen die katholisch sind oder nicht?
00:05:09: Wir fragen das gegebenfalls ab aber wir lehnen niemand ab weil es nicht darum geht dass wir für Katholiken da sind sondern wir sind für die Menschen da.
00:05:17: ich überlege gerade vor wieso Jahrzehnten hier studiert habe aber einfach verbunden mit der Frage war das denn immer so oder was ist daran neu?
00:05:27: Also es war schon immer so, dass katholische Kirche auf den Hochschulkampus vertreten war.
00:05:34: Damals und zu meiner Studienzeit hieß das zum Beispiel Katholische Hochschulgemeinde oder Katholisches Hochschulszentrum oder Studierendengemeinde.
00:05:44: Das gab es schon lange weil es die Idee gab das Kind vom Dorf groß wurde und an die Uni kamen, an die gleichen Strukturen wie im Dorf wiederfinden konnte mit Verbänden, Vereinen etc.
00:05:58: Das funktioniert schon lange nicht mehr oder hat wirklich noch nie im Ruhrgebiet funktioniert.
00:06:02: Wir haben vor gut zehn Jahren den Arbeitsauftrag bekommen macht was anderes und guckt mal was heute geht Und haben dann Campussegen entwickelt weil wir gemerkt haben mit dem Gemeindebegriff einer Studentengemeinde oder Hochschulgemeinde kommen wir im Ruhrgebiet mit der Pendlerwirklichkeit gar nicht weiter.
00:06:19: Jetzt hast du vorhin so ein Satz rausgehauen, im Vorgespräch Präsenzstadtprogramm.
00:06:26: Das finde ich ja ganz spannend!
00:06:27: Kannst du dazu was sagen?
00:06:28: Total gerne einen Satz den Hans-Hobelsberger mal rausgehauen hat.
00:06:33: Der ist Pastoraltheologe in Paderborn uns auf die Spur gebracht hat.
00:06:38: Wir kommen natürlich aus der Idee, dass wir überlegt haben was könnten die Leute gebrauchen und dann machen wir ein Programm Und sind manchmal ganz enttäuscht das wir doch so tolle Ideen hatten aber keiner gekommen ist oder nur wenige gekommen sind.
00:06:52: Das ist meint eine Programmarbeit.
00:06:54: Eine Präsenzidee heißt wir sind Auf dem Campus der unterschiedlichsten Hochschulen und versuchen mal mitzukriegen.
00:07:03: Was geht denn da eigentlich ab?
00:07:04: ... oder ein anderes Wort, was ich gerne verwende ist Trendscouting.
00:07:08: Also der klassische Fahrtfindergedanke unterwegs zu sein und wahrzunehmen... Was ist da?
00:07:14: Und mit wem kann man ins Gespräch kommen?
00:07:15: Was sind Bedarfe?
00:07:17: Aber auch ansprechbar zu sein von Studierenden von... Lehrenden von Mitarbeitern, von Universitäten oder sonstigen Kooperationspartnerinnen die alle für Studierende gerade auf so einem Campus unterwegs sind.
00:07:30: Das kann die Bundesagentur für Arbeit sein das können psychologische Beratungsstellen sein das ist die Ausländerbehörde all die Kooperation Partner die auch alle kein Programm haben sondern auf Bedarfe reagieren.
00:07:46: Ja das spannend.
00:07:46: du hast vorhin auch gesagt Seelsorge der Begriff funktioniert da haben die Leute keine Angst vor oder wie?
00:07:53: Ich würde sagen tatsächlich, das ist eine Erfahrung.
00:07:56: Wenn man nur als katholische Kirche um die Ecke kommt oder als Katholische Hochschulgemeinde wie wir mal angefangen haben dann arbeiten wir uns immer in Institution ab.
00:08:04: ich bin gar nicht gegen Institutionen ich gehöre dazu aber es geht ja nicht um die Institutiones geht um Inhalt.
00:08:11: und ich habe in den letzten Jahren gemerkt dass das Wort Seelsorge positiv gehört wird.
00:08:17: Weil viele Leute mit Seelsorge, Notfallseelsorge verbinden oder Telefonseelsorge Krisenintervention und da erstmal sagen ja, da wird mir geholfen oder die sind toll, die machen was aus dem Krankenhaus weiß ich das eine Krankenhauseelsorge gibt.
00:08:32: Das sind positive Begriffe.
00:08:34: Und Ich merke tatsächlich gerade nach der Pandemie ist wirklich nochmal auch in der jungen Generation ein viel größeres Verständnis im Umgang.
00:08:43: Stichwort Mental Health, also psychische Gesundheit.
00:08:47: Wo Leute positiv schauen, wo kriege ich Unterstützung?
00:08:49: Wo kann ich mich entwickeln und gar nicht die Defizit betrachtet
00:08:52: sehen?".
00:08:53: Und da kommen wir bei jungen Menschen, bei Studierenden einfach erst mal anders an.
00:08:58: Macht denn nichts mit Gruppen?
00:09:00: Ich höre gerade immer so Angebote an Beratung
00:09:02: usw.,
00:09:02: usw.
00:09:03: Geht das nur mit Einzelnen?
00:09:05: Beratungen ist für uns ein klassisches Einzelangebot.
00:09:08: Also Angebot im Sinne von.
00:09:11: Wenn jemand für sich Fragen hat, kann er die nur für sich beantworten.
00:09:14: Wenn die Person da ist und sagt ich komme irgendwo nicht weiter hilft nicht immer sofort die Gruppe.
00:09:20: Ich kann sie zwar mit anderen in Verbindung bringen aber Erstberatung ist Einzelberatungen.
00:09:27: Ich finde ja ganz spannend.
00:09:28: also ich höre da so raus ihr werdet gebraucht Also sowohl von anderen Partnern irgendwie Aber auch direkt von den Studierenden
00:09:38: Absolut!
00:09:38: Es gibt unterschiedliche Dinge.
00:09:42: Es ist wirklich so, dass es internationale Studierende gibt.
00:09:46: Die haben sicherlich bei uns einen größeren Anteil auch die relativ schnell mit den kleinen Überforderungen da sind weil sie aus ihren Heimatländern nicht kennen.
00:09:55: mein unser Standard Beispiel ist Sie verschulden sich relativ schnell weil sie die GEZ Gebühren nicht zahlen weil sie ja nicht wussten, dass sie was zahlen müssen für etwas, was sie nicht nutzen.
00:10:06: Weil Sie kein deutsches Fernsehen gucken!
00:10:07: Ist
00:10:07: man da nicht
00:10:08: befreit?
00:10:09: Da ist man nicht automatisch befreitt, dann muss man einen Antrag zu stellen und wenn man den Antrag nicht stellt wird man relativ schnell verschuldet sein.
00:10:16: und dann hat man schnell sofort eine Schuld angesammelt und musste erst mal wieder von runter kommen.
00:10:22: und dann sind sie relativ schnell bei uns in der Sozialberatung zum Beispiel.
00:10:28: ganz praktisch.
00:10:28: aber haben viele nicht klar dass ich für Internetnutzung und die Möglichkeit, daß sich Radio hören könnte auch wenn ich kein deutsches Radio höre trotzdem zahlen muss.
00:10:40: Ja also das so ganz logisch ist für jemanden der irgendwie vom anderen Ende der Welt kommt würde ich ja auch irgendwie bestreiten.
00:10:48: wenn man das nicht ja das muss man nicht wissen denke ich Das ist die eine Seite also so die Studierenden die bei euch direkt Hilfe auch für ihren Alltag bekommen können Und die andere Seite ist Ja, mit anderen zusammenarbeitet.
00:11:03: Kannst du dazu noch was sagen?
00:11:05: Ich glaube das entscheidende, was wir relativ schnell gelernt haben ist... Wir sind halt gar nicht so viele!
00:11:10: Wir sind drei Hauptberufler die als SeelsorgerInnen in der Hochschulseelsorge sind.
00:11:17: Wir sind auch eine Verwaltungsmitarbeiterin und wir haben eine halbe Sozialarbeiterinnen und einer halben Psychologische Beraterin.
00:11:24: damit für Dreizehn Hochschulen zu arbeiten ist nicht viel, das heißt wenn man sich jetzt sagen würde wir schaffen das alles wäre das utopisch.
00:11:33: Wir können nur mit anderen im Verbund arbeiten und wir arbeiten in unterschiedlichen Netzwerken zusammen wo sich BeraterInnen sowohl anderer Hochschule und der Hochschul der Kirchen, der Caritas zusammengetan haben wo Ausländerbehörde Arbeitsamt Jobcenter alle zusammenarbeiten und wir miteinander arbeiten zum Beispiel schon mal die Rolle haben, der klassische Satz, der in diesen Netzwerken dann funktioniert ist.
00:11:59: Wenn keiner weiß wie es weitergehen kann, dann hilft noch die Kirche.
00:12:02: und das ist der Standard, der häufig passiert auch bei den großen Themen von Obdachlosigkeit, die wir bei Studierenden immer wiederhaben entweder weil sie Glaubten sie, hätten ein Zimmer aus dem Ausland gebucht und kommen dann hierhin und stellen fest, dass der Vertrag nicht ungültig zustande gekommen ist oder aus welchen Gründen auch immer.
00:12:20: Und die sind dann meistens nicht mal eben schnell unterzubringen und haben auch kein Geld für Hotel- oder Jugendherberge.
00:12:26: Und wir dann tatsächlich wieder auf ein katholisches Netzwerk zurückgreifen können und immer noch dankbar sind für so manche Ordensgemeinschafts, die uns dann schnell nochmal hier und da in einem Zimmer einen Studierenden unterbringen können?
00:12:38: Dafür haben wir einen Ruf an den Hochschulen.
00:12:41: Wenn keiner weiter weiß, dann müssen wir die Kirche
00:12:43: anrufen.".
00:12:44: Ja das hört sich super an!
00:12:45: Aber du bist ja nun auch Theologe und darüber hinaus sogar Priester.
00:12:49: Wo bleibt das denn?
00:12:50: Ich höre da so den Sozialarbeiter raus.
00:12:52: Das hast du gar nicht gelernt
00:12:53: oder?!
00:12:55: Ich habe zwar nicht Sozialarbeit gelernt, aber ich hab auch weitere Zusatzqualifikationen für Seelsorge und Einzelbegleitung.
00:13:01: Ich bin ausgebildeter Supervisor also insofern bringe ich die Zusatz Qualifikation mit.
00:13:06: Aber ich glaube dass mein eigenes Verständnis vom Priester sein ja nicht heißt.
00:13:10: ich bin Liturgie Mensch alleine!
00:13:12: Ich feier die sehr gerne und feiere sie auch gerne mit anderen.
00:13:16: aber das Alleine ist nicht meine priesterliche Aufgabe sondern es geht für mich darum mit dem Menschen zusammen zu leben Auch sozial-diakonisch tätig zu sein und zu sehen wo ist Not, wo sind Bedarfe?
00:13:28: Und wo sind Entwicklungsmöglichkeiten.
00:13:29: Das ist meine ureigenste priesterliche Aufgabe.
00:13:32: Du hast im Vorgespräch auch einen schönen Ausdruck verwandt der hat mich überzeugt.
00:13:37: du sagt jetzt Zeichen- und Werkzeugsein.
00:13:40: Ja, jetzt gar nicht mal so sehr als Priester sondern das Kirchezeichen und Werkzeug ist.
00:13:44: Das ist ein schöner Satz aus dem zweiten vatikanischen Konzil, dass es Kirche nicht heißt wir sind ein Selbstzweck, sondern wir sind genau dafür da wie wir mit Menschen umgehen.
00:13:55: So erzählen wir was von diesem Gott und auch ohne dass wir sagen ich helfe dir jetzt weil ich dir helfe, weil ich an diesen Gott glaube, sondern die Idee könnte maximal sein, dass das passieren könnte, dass wir gefragt wären warum machst du das eigentlich?
00:14:09: Aber die Antwort gebe ich nur dann, wenn ich es auch gestellt bekomme.
00:14:13: Ich glaube zu meiner Zeit war das schon anders hier und das finde ich als eine erhebliche und tolle Veränderung.
00:14:20: Jetzt bist du ja Priester des Bistums Essen und kennst die drei Zauberbuchstaben CLM?
00:14:26: Ja natürlich.
00:14:28: Christlich Leben mittendrin!
00:14:30: Genau und da würde mich ja interessieren was du davon hältst Ob ihr euch auch in so ein Netzwerk irgendwie einfädeln würdet?
00:14:43: Also ich halte von dem Netzwerkedanken, der in christlich leben mittendrin steckt total viel.
00:14:49: Wenn ich mir die Unterlagen momentan angucke ist der Netzwerkgedanke noch sehr stark binnenkirchlich gedacht.
00:14:58: Das ist für mich im Anfang aber noch kein Endzielpunkt.
00:15:01: Ich glaube halt dass aus der Arbeit in der Hochschulseelsorge tatsächlich der Impuls mit drin steckt zu gucken, wer lebt eigentlich alles mit uns und unserer Zielgruppe?
00:15:12: Und wer ist für die jeweilige Zielgruppen mit unterwegs.
00:15:16: Das ist wenn ich in einen Sozialraum von Varei schaue wo ja CLM erst mal, als eine Vareientwicklung gedacht ist oder Kirchenentwicklung gedacht ist.
00:15:25: Die auf die Territorie also auf das Gebiet einer Gemeinde oder einer Varei schaut sicherlich sinnvoll zu gucken.
00:15:31: wo können wir Synergieeffekte treffen und sagen da tun wir alle dasselbe das können wir noch besser machen.
00:15:38: aber es gibt auch die Variation dass wir uns nicht der Versuchung hingeben zu sagen nur wir Katholiken können sowas sondern vielleicht gibt es viele Dinge die können andere sogar besser Und wo wir einfach mit ganz vielen Leuten schauen, also... Wir sind ja nicht nur als Katholiken diejenigen, die Menschen in Not im Blick haben oder die Mit-Schülerinnen und Schülern wenn ich jetzt in eine Verrei-Gucke schaue.
00:16:00: Deswegen glaube ich ist der Netzwerketanke zu gucken.
00:16:02: Wer hat denn ähnliche Fragen?
00:16:04: Wer schaut dann auf die Themen?
00:16:06: Mit wem kann man zusammenarbeiten?
00:16:08: Wo können wir uns gegenseitig unterstützen?
00:16:10: Und auch wenn ich es nicht kann, wer kann's denn auch?
00:16:13: Wie gesagt, ich komme jetzt wieder von der Idee Campus Segen.
00:16:17: Wer ist denn gerade sonst in dem Feld christlich Leben mittendrin da und sucht das Gute?
00:16:23: Das ist ja genau das Christliche!
00:16:27: Also ich finde den Titel schon relativ faszinierend weil da ist dieser Netzwerkgedanke also finde ich schon irgendwie drin.
00:16:36: und dass man das noch ausbauen könnte würde ich auch sagen bloß binnenkirchliche Dinge hinaus.
00:16:43: Und das scheint ja eine eurer Stärkung zu sein, oder?
00:16:50: Wenn du sagst, dass es einer unserer Stärken heißt, dann würde ich sagen, ich kann mit einbringen eine Erfahrung wie es geht im Netzwerk zu arbeiten und dass ich es faszinierend finde... Anfragbar zu sein im Netz und gar nicht der Umer, der Ideengeber seien zu müssen.
00:17:07: Zu sagen jetzt kommt die katholische Kirche und sagt wir müssten folgende Dinge machen sondern Wir können an der Hochschule entdecken dass wir angefragt werden weil man irgendwie von uns gehört hat uns kennengelernt hat oder Man ein kennt er einen kennt der schon mal gehört hat die könntest du dazu ansprechen.
00:17:24: so kommen halt auch Kontakte zustande bei uns dass wir auf einmal interessant werden, dass man auch Kirche fragen könnte für Themen die vielleicht nicht sofort auf dem ersten Blick für Kirche stehen.
00:17:34: Hast du mal ein konkretes Beispiel?
00:17:36: Du hast gesagt Präsenz statt Programm kann ich gut verstehen.
00:17:40: so ihr seid präsent, ihr hast erzählt ihr beratet und du hast auch gesprochen von Ereignissen auf die ihr reagiert.
00:17:47: Und wie geht das dann im Netzwerk?
00:17:49: was muss sich erreichen oder so?
00:17:51: vielleicht kannst du mal erzählen was dir da schon erlebt habt.
00:17:54: also Ich mache mal mein Standardbeispiel.
00:17:57: Wir standen seit mehreren Jahren am Gesundheitskampus, der Hochschule Bochum jetzt und haben auf Beratungsangebote Aufmerksamkeit gemacht und haben logischerweise auch auf das Queernetzwerk aufmerksam gemacht.
00:18:11: Und immer wieder schlafenzelte eine Mitarbeiterin des Akafös, also des Studierendenwerkes für Bochum um uns herum und mir war klar sie testet uns.
00:18:21: wie steht Katholische Kirche?
00:18:22: Wie steht die Hochschule Sorge zur Queerfrage?
00:18:26: Irgendwann hat sie uns angesprochen.
00:18:28: wir sind über diese Frage ins Gespräch gekommen dann war sie wieder weg.
00:18:32: Dann kamen sie erst nächstes Jahr wieder und hat uns gefragt Ob wir bereit wären bei der Mensa Party des Ackerföß?
00:18:41: uns um Erwärmnis zu kümmern.
00:18:42: Also ich sage das mal in nicht akademischer Sprache und in nicht englisch, könntet ihr mithelfen dass es Studierenden auf der Partie gut geht und mit drauf achten, dass es weder Übergriffe gibt also weder verbaler Art oder auch körperlicher Art, dass ist also nichts zu Situation kommt die missverständlich sein können oder Menschen ausnutzen könnten in der Schwäche anderer Menschen dafür sowohl Schutzraum zu schaffen als auch eine Ansprechbarkeit.
00:19:10: Und da habe ich gesagt, eine katholische Kirche die eigentlich seit Jahrzehnten nicht unbedingt als erstes in den Menschen einfalten würde dass wir darin gut wären diese Sicherheitsräume zu schaffen wird jetzt plötzlich wieder angesprochen weil wir uns zu Themen geäußert und nur positioniert haben und dafür anfragbar sind hilft dann auch gerne mit und stellt dem Ackerfüll, also einfach auch hier Men und Womanpower zur Verfügung.
00:19:37: Und wir haben das logischerweise nicht alleine gemacht und haben dann die Caritas Buchum mit angefragt.
00:19:43: Wir haben noch in der Jugendpastoral des Bistumsessenkolleginnen und Kollegen gebeten uns zu unterstützen und haben im großen Netzwerk in diesem Netzwerk uns zur Verfügung gestellt und mit gesorgt dafür, dass Studierende auf Partys sicher sein
00:19:59: können.".
00:20:00: Also der Eichnis war das Uni-Fest, wenn ich dich richtig verstanden habe.
00:20:03: Wir sind angefragt worden und da war der Bedarf.
00:20:06: Und dann hätte man früher einen Infostand gemacht Katholische Hochschuhgemeinde und ihr macht aber was ganz anderes.
00:20:12: Ihr seid präsent?
00:20:13: Genau,
00:20:13: wir waren uns sehr sicher dass wir keinen Infostand in der Mensa-Party haben wollen wo getanzt wird und wo Alkohol getrunken wird Und ich aus katholischer Kirche jetzt von Gottesdienst oder auch nur vom Beratung erzähle weil die gehen nicht dahin das sie Informationen haben wollen.
00:20:29: die gehen da hin und wollen feiern.
00:20:32: Deswegen haben wir gesagt Wir gehen dann dahin und sind sichtbar sind präsent und sind ansprechbar für das Thema, was Studierende gerade umtreibt.
00:20:41: Nämlich die Frage von Sicherheit auf Partys.
00:20:43: Da ging es auch um die Frage der Prävention von K.O.-Tropfen.
00:20:51: Und da waren wir da und haben versucht mit anderen dafür zu sorgen dass das möglichst gewaltfrei geht gleichzeitig wissend, dass wir nur eine Präsenz bieten können und keine Sicherheit bieten.
00:21:02: Aber da Flyer zu verteilen hätte nicht funktioniert.
00:21:05: Die waren ja nicht da, um sie über Gottesdienste zu informieren.
00:21:08: Macht er denn noch Gottesdientse?
00:21:10: Machen wir auch ist aber in der Regel eine andere Klientel.
00:21:13: Also nicht die Studierenden!
00:21:15: Neu das ist ne Klientell von Studierendem, aber auch da sind wir wieder klar... ...die Mehrheit der Studierende gehen nicht zur Uni weil sie endlich mein Gottesdienst gehen wollen sondern sie gehen zum Studieren und entweder haben sich schon ein Feld wo Sie Ihren Glauben auch Gottesdiens nicht leben Und die meisten suchen ihn nicht sofort an der Uni.
00:21:33: Das heißt, das lebt wieder vom Mundpropaganda oder von Begegnungen wo sich dann Kontakte vertiefen können und mit denen... ...mit der kleinen Gruppe die Semesterweise wächst und wieder zunimmt und abnimmt feiern wir Dienst das regelmäßig Gottesdienst hier im Borum.
00:21:48: An den Sonntagen gibt es auch Gottesdienste.
00:21:50: die haben aber von unserer Seite nicht den primären Anspruch das als studentische gottische Dienste zu beschreiben.
00:21:57: Ja, jetzt sind wir beide Bertolt hier und werden als Kirche in Bochum im Sommer, ich meine Anfang Juli.
00:22:08: Erster Siebter.
00:22:10: In den Hauptprozess von christlich Leben mittendrin gehen.
00:22:14: Ich glaube für viele Leute in unserer Rafferei und an den einzelnen Standorten ist das noch ein ziemliches Buch mit sieben Siegeln und keine ganz einfache Sache.
00:22:27: Was würdest du uns denn dazu raten?
00:22:29: Kannst du uns irgendwie einen kleinen Tipp geben, in welche Richtung wir marschieren sollen.
00:22:35: Das ist natürlich jetzt ganz dünnes Eis auf das du mich da lockst!
00:22:40: weil ich ja tatsächlich sagen kann, ich bin jetzt seit neunzehn Jahren nicht mehr in der Gemeindepastoral und insofern würde ich mir nicht anmaßen zu sagen Ich bin ein Experte für Gemeindepastoral.
00:22:50: Ich bin neun Jahre vorhin der Jugendpastora gewesen, jetzt zehn Jahre in der Hochschulseelsorge.
00:22:55: aber was sich dazu legen kann ist vielleicht meine Erfahrung jetzt in den zehn Jahren mit dem Stich fort arbeiten in Netzwerken Und ich glaube dass das eine arbeitende Netzwerk und das andere ist zu schauen für eine orientierende Sozialraum.
00:23:11: Also sprich, da wo ich lebe was sind das für Themen?
00:23:14: Dass die auch für eine christliche Gemeinde relevant sind dass es darum geht was brauchen die Menschen im Stadtteil?
00:23:21: Wo sind Anliegen, wo sind Entwicklungen?
00:23:24: wo sind vielleicht auch Dinge wo wir uns mit anderen zusammen tun können?
00:23:28: weil es eben darum geht Wir leben hier gemeinsam.
00:23:32: und Ist das Gute, was ich im Stadtteil entdecke?
00:23:35: Was ist das Gte, was sich dazutun kann.
00:23:37: Aber auch eben vielleicht noch mehr mich vielleicht ein bisschen innerlich zurücklehnen zu dürfen und zu sagen, ich muss nicht alle Probleme lösen aber ich kann mit reingehen und kann mit den Menschen zusammenleben.
00:23:48: Das meint für mich ja christlich Leben mittendrin und nicht christlich Lösenmittendrinnen.
00:23:52: also es ist ja nicht Ich kaufe eine und möchte lösen wie wir jetzt bei der Glücksspirale vielleicht sonst kennen sondern zu sagen ich darf einfach auch ohne zu wissen wie's geht mit dabei sein Und das ist ja für mich dieser Netzwerkgedanke.
00:24:05: Ich muss ja nicht schon wissen, wie es geht, sondern ich kann mit anderen auf den Weg machen und gucken was sind Bedarfe?
00:24:13: Ja wir gucken... Was wir davon machen können.
00:24:16: in den Gemeinden ist ja häufig noch so die Tendenz da Wir möchten in einer schönen Gruppe sein, wir möchten uns wohlfühlen, wir wollen zusammen feiern.
00:24:24: und geht das jetzt nicht mehr?
00:24:27: Geht's nur mal im Netzwerk.
00:24:30: Ich glaube ja, dass es darum geht das eine zu tun ohne das andere immer so vorzulassen.
00:24:36: Wenn es funktioniert – never change a winning team!
00:24:39: Also verändere nichts was gut läuft.
00:24:42: also deswegen macht es ja gar keinen Sinn jetzt pauschal Aussagen zu tätigen was alles nicht mehr gemacht werden darf sondern wenn es gut geht fördern und würdigen.
00:24:53: Und ich glaube auch dass es Nicht heißt das darf nicht mehr sondern die Frage ist nur Vielleicht darf ich in dieser gemeinschaftlichen Gruppe neben dem Gucken auf mich selber, ihr vielleicht auch noch mal es wagen über den berühmtbrüchigen Tellerrand hinaus zu gucken und wer ist sonst noch da?
00:25:11: Und wer braucht's vielleicht noch was.
00:25:13: Also dass ich mir nicht nur selber genüge sondern auch gucke Was isst denn vielleicht noch an Bedarf da?
00:25:19: das ist kein Ausschluss sondern das sind sowohl als auch
00:25:23: Nicht nur bis zur evangelischen Kirche gucken sondern auch in die sogenannten weltliche Gruppen.
00:25:27: rein Im Netzwerk heißt ja, wir sprechen alle an die mit unseren Themen zu tun.
00:25:32: Nein, mit deren Themen wir konfrontiert werden vielleicht?
00:25:35: Genau!
00:25:35: Also eben nicht unsere Themen sondern deren oder der Menschen die kommen
00:25:40: Oder mich vielleicht tatsächlich auch wieder so verhalten dass ich ansprachbar werde also aber nicht das Leben erkläre sondern einfach mit dabei bin.
00:25:51: Ja ich fand es schon beeindruckend, dass ihr als irgendwie doch Vertreter der katholischen Kirche angesprochen wurde beim Uni-Fest zu verhindern, dass es zum Missbrauch oder sonst was kommt.
00:26:01: Also durch Beratungen, durch Präsenz und so... Das ist schon etwas wo ich weiter darüber nachdenken werde.
00:26:08: Genau!
00:26:08: Ich glaube das sind Dinge wie schaffe ich eine Präsens von Kirche?
00:26:12: Wie schaffe aber noch viel mehr eine Präse des Inhalts also des Evangeliums?
00:26:17: Wo für welche Haltung stehen wir?
00:26:19: Wir gehen mit Menschen um.
00:26:20: Was ist uns wichtig?
00:26:21: Ich glaube, das macht uns interessant angesprochen zu werden.
00:26:25: Und dann wäre die Präsenz eben nicht die Predigt über das Evangelium, sondern... ...das Konkrete Tun.
00:26:32: Letzten Endes ja aber...
00:26:33: Bist du doch wieder Sozialarbeiter?
00:26:35: Das heißt auch ich kann auch mal predigen, aber es ist halt immer situationsabhängig.
00:26:40: Ja und ich muss ja gestehen Ich habe schon einige deiner Predigten wirklich genossen.
00:26:43: also das kannst Du auch!
00:26:45: Danke für die Blumen Aber es ist einfach nur ein Teil meiner Aufgabe.
00:26:50: Ja okay, also ich sage schon mal ganz herzlich Dankeschön für dieses spannende Gespräch.
00:26:56: Ich fand... Also für mich waren schon einige Anregungen dabei und dieser Netzwerkedanke, den finde ich schon ziemlich faszinierend weil man wahrscheinlich zusammen mehr bewegen kann als nur sozusagen in unserem Sprengel.
00:27:12: Herzlichen Dank Stefan!
00:27:14: Sehr gerne, danke euch beiden für euer Interesse.
00:27:48: Das war ganz interessant,
00:27:50: oder?
00:27:50: Ja, fand ich schon eine spannende Sache.
00:27:52: Man könnte jetzt mal überlegen was wir mitnehmen.
00:27:55: Vielleicht können wir versuchen so ein paar Leitsätze zu sammeln und die könnte man vielleicht in die Arbeit sogar auf Stadt-Ebene mit einbringen wenn wir Verreientwicklungen in Richtung Stadtverrei machen das uns da wichtig sein könnte.
00:28:11: Ich sage den ersten den ich wichtig finde wäre dass man unter dem Thema Segen fassen könnte dafür sorgen, dass es anderen gut geht.
00:28:21: So habe ich in Steffan verstanden das hier Auftrag an den Hochschulen ist?
00:28:26: Ja!
00:28:27: Ich meine das natürlich eine ganz charmante Sache also so eine generelle Aussicht nicht für sich nur da zu sein sondern Segen sein zu wollen das ja wirklich sehr biblisch.
00:28:38: Und eben für andere und für andere das hat er betont sind nicht nur Katholiken und Katholikken oder Christinnen und Christen
00:28:46: Nö, ne.
00:28:46: Also es geht um Menschen die einen brauchen.
00:28:49: Okay und das geht?
00:28:50: Das wäre im Grunde der zweite Leitsatz sagst du?
00:28:53: Was soll ich sagen?
00:28:54: Ja,
00:28:54: machen
00:28:56: wir's!
00:28:56: Es geht ums Netzwerk also im Grunden miteinander das Gute finden oder das Gutes suchen und eben im Netzwerk Dinge bewegen.
00:29:05: ja es wird nicht ohne dem gehen mit den anderen Playern wo wir gerade uns aufhalten
00:29:12: Und da eben nicht mit den katholischen oder katholicen und evangelischen Playern, sondern mit allem.
00:29:19: Ja auf jeden Fall!
00:29:21: Drittes vielleicht Präsenz statt Programm?
00:29:24: Das hat mir ja richtig zu denken gegeben weil wir uns hier immer bemühen tolle Programme zu machen und die warten drauf dass sie merken welche Ereignisse sind da wo werden wir gebraucht und dafür sind wir dann aber auch präsent.
00:29:37: Das finde ich ganz beeindruckend.
00:29:38: das ist ja irgendwie Auch in der Pastoraltheologie im Moment glaube ich ein großes Thema aufmerksam zu sein und mitzukriegen, wofür man dann vielleicht wirklich da sein könnte.
00:29:51: Ja
00:29:52: wo man dieses Gute tun könnte ja.
00:29:55: Aber es ist eben auch nicht böse wenn Geschichten gut klappen, gut funktionieren und wenn Leute sich wohl fühlen dass man das weiter treibt.
00:30:02: Das war im Grunde das letzte was mir wichtig war.
00:30:06: Was gut geht soll auch weiter gefördert werden Und wir tun ja schon Leuten gut.
00:30:11: Also zum Beispiel unsere Weile auf ein Wort, ich denke dass die Leute da hinkommen und sich dann so einen Menschen einen Abendland nahekommen lassen.
00:30:22: denen wird was Gutes
00:30:23: getan.
00:30:23: Ja und so gibt es wahrscheinlich an den Orten die wir haben unterschiedlichste Dinge die Leuten gut tun.
00:30:30: also der Markt trefft zum Beispiel in langen Dreher fährt mir sofort einer kommen die Leute zusammen Und Frühstück miteinander und das ist ein Treffpunkt, wo viel Austausch ist.
00:30:39: Und sowas wird es ja auch irgendwie in Gärte geben und sogar im alten
00:30:44: Dorf.
00:31:04: Ja liebe Leute jetzt habt ihr wahrscheinlich schon gemerkt dass wir unseren Horizont so ein klein wenig erweitert haben?
00:31:09: Wir waren bei Stefan Wiesel in Querenburg.
00:31:12: Holger aus Wattenscheidung Katerberg hat mitgemacht Wie machen wir denn weiter mit Kirchen im Dorf?
00:31:18: Ja, so ganz genau wissen wir das noch nicht.
00:31:19: Aber mit Blick auf die Stadtkirche würde es ja Sinn machen einen Podcast auch anzubieten für
00:31:26: alle,
00:31:27: die dazugehören.
00:31:29: Der inhaltliche Teil war sowieso schon immer fahreiübergreifend irgendwie relevant oder für manche auch nicht relevant.
00:31:36: Mit dem Dorfklatsch entwickeln wollen wir mal ein bisschen.
00:31:38: ich könnte mir vorstellen dass man da wirklich in die verschiedenen Orte mal reingeht rein guckt aber das haben wir wirklich noch nicht ganz festgelegt.
00:31:45: Da müsst ihr noch ein bisschen Geduld haben.
00:31:47: und ja, die Spannung steigt.
00:31:50: Freut euch auf den nächsten Podcast.
00:31:53: Kirchen-Dorf Zweiundzwanzig!
00:31:55: Und freut euch auch auf den Witz der nun freut.
00:31:59: Heute erzählen wir euch einen irischen Witz.
00:32:01: Ein Ire sucht in Dublin verzweifelten Parkplatz und findet überhaupt keinen.
00:32:07: In seiner Not betet er...
00:32:09: Oh Gott ich halte das nicht mehr aus.
00:32:11: wenn du mir jetzt eine freie Parklücke zeigst werde ich nie wieder Guinness trinken und gehe jeden Sonntag in die Kirche.
00:32:18: Plötzlich lichten sich die Wolken, die Sonne kommt durch und scheint direkt auf eine freie Parklücke.
00:32:25: ohne zu zögern beendet er sein Gebet mit den Worten Oh
00:32:28: ist schon gut her!
00:32:29: Ich habe gerade eine gefunden.
00:32:31: Okay ja so ist das wenn wir beten ne?
00:32:34: Und wenn es mal wird.
00:32:36: Leute herzlich Dank fürs Zuhören.
00:32:37: Wir bedanken uns bei Stefan Wiesel dem Studierendenseelsauger aus dem Bistum.
00:32:43: Wir bedanken uns bei Christian Debers für die Musik und bei dir, Holger!
00:32:47: Und natürlich bei dir Werthold!
00:32:48: Gern geschenkt!
00:32:49: Und bei euch fürs Zuhören!
00:32:51: Wenn ihr uns Rückmeldung gebt bitte wie immer an Kirche im Dorf
00:32:55: ein Wort
00:32:56: at www.verweiminusliebfrauen.com
00:32:59: oder
00:33:00: an die Handynummer
00:33:03: Null eins sieben eins zwei acht Eins eins
00:33:06: acht
00:33:06: zwei zwei Und am liebsten haben wir natürlich
00:33:10: Sprachen nachrichten Genau.
00:33:11: Macht's gut, tschüss!
Neuer Kommentar